Klassenfahrt der 5a nach Nordhausen/Thüringen

In diesem Jahr unternahmen wir vom 14.05. bis 18.05. eine Reise nach Nordhausen, der Heimat des „Echten Nordhäuser Doppelkorns“. Statt eines Besuchs in der Traditionsbrennerei legten wir unsere Schwerpunkte jedoch auf die Bereiche Bildung, Abenteuer sowie Förderung der Teamentwicklung.

Ein Höhepunkt bildete das Felsenklettern. Für die meisten von uns war es die erste Grenzerfahrung, einen Felsen nur mit Muskelkraft, Koordination und Beweglichkeit zu besteigen und sich gleichzeitig auf die Sicherung durch seine Klassenkameraden zu verlassen. In der Vorbereitung lernten wir das richtige Anlegen der Ausrüstung sowie die Aufgaben der einzelnen Sicherungsposten kennen.

Anschließend unternahmen wir unsere ersten eigenen Versuche. Dabei gelang es Laura, Leni und Benno auf die maximale Höhe von zwanzig Metern hinaufzusteigen.

Zur Förderung des sozialen Lernens nahmen wir das erlebnispädagogische Programm „ON THE ROPES – NIEDRIGE SEIL-ELEMENTE“ wahr. Hier erwarteten uns verschiedene Aufgaben auf dem Drahtseil, die nur durch Unterstützung mehrerer Klassenmitglieder gelöst werden konnten. So mussten wir Absprachen treffen, Pläne treffen und zum Teil auch wieder abändern. Mit viel Spaß und Spannung erfuhren wir, was es heißt, gemeinsam eine Herausforderung anzunehmen und sich dabei gegenseitig zu helfen und zu unterstützen.

Bei einer Stadtrally lernten wir die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte von Nordhausen kennen. Besonderer Beliebtheit erfreute sich dabei das Eiscafé, welches wir mehrmals während unseres Aufenthalts besuchten.

An zwei Tagen gingen wir in das Schwimm- und Erlebnisbad der Stadt. Leider durften wir dort keine Fotos machen.

 

Auch ernsthafte Themen standen auf dem Programm. So besuchten wir die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, um uns über die Verbrechen an den Zwangsarbeitern in der Zeit des Nationalsozialismus zu informieren.

Den Abschluss unserer Fahrt bildete ein Discoabend, an dem wir nicht nur ein paar Tanzschritte kennen lernten, sondern auch erste Erfahrungen im Partnertanz machten.

Leider vergingen die Tage wie im Flug. Dafür planen wir aber bereits unsere Fahrt für das nächste Jahr.

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